AGB und Widerrufsbelehrung
Allgemeine Geschäftsbedingungen von DJ mcJay – Jens Henrich für DJ-Service und Verleih, dazu die Widerrufsbelehrung für Verbraucher. Stand: 27. Oktober 2026.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 27. Oktober 2026
§ 1 Allgemeines
Auf alle geschlossenen Aufträge zwischen DJ mcJay – Jens Henrich (folgend: Auftragnehmer) und Kunden (folgend: Auftraggeber), finden die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers Anwendung. Entgegenstehende und/oder abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht anerkannt und werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung bei Vertragsschluss schriftlich zugestimmt.
§ 2 Angebote / Buchungen
Angebote des Auftragnehmers sind 14 Tage ab Angebotsdatum verbindlich; für diese Zeit ist der Termin für den Auftraggeber reserviert. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot innerhalb dieser Frist annimmt, entweder durch Erklärung in Textform (z. B. per E-Mail) oder online im Kundencenter (Schaltfläche zur Annahme des Angebots). Der Auftragnehmer bestätigt den Auftrag anschließend per E-Mail oder im Kundencenter (Auftragsbestätigung). Mündliche Vereinbarungen oder Zusagen müssen zu ihrer Gültigkeit in Textform (§ 126b BGB) festgehalten werden.
§ 3 Pflichten und Rechte des Auftragnehmers
§ 3.1 DJ-Service und andere Dienstleistungen
Der Auftragnehmer sichert an der Veranstaltung ein pünktliches Erscheinen zu den vereinbarten Zeiten sowie die Erbringung der vereinbarten Leistung zu.
Auf Wunsch erfolgt die Gestaltung des Musikprogramms, die Moderation und der allgemeine Ablauf der Veranstaltung gemäß vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber. Es besteht kein Anspruch darauf, dass ein bestimmter Musiktitel verfügbar ist.
Ist keine vorherige Absprache zum Musikprogramm, zur Moderation oder zum allgemeinen Ablauf der Veranstaltung getroffen worden, ist der Auftragnehmer in der Gestaltung und Darbietung seines Programms frei und unterliegt keinen künstlerischen oder technischen Anweisungen des Auftraggebers.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewährleistung für den Erfolg der Darbietung bei den Gästen und Besuchern der Veranstaltung.
Die gesamte Leistungserbringung erfolgt durch den Auftragnehmer und/oder seine Mitarbeiter bzw. beauftragte Dienstleister. Die Leistungserbringung und der Leistungsumfang ist im Auftrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer definiert. Anlieferung, Aufbau und/oder Abbau und Abtransport von Equipment kann unmittelbar vor und nach der Veranstaltung stattfinden, aber auch zu einer anderen Zeit, je nach Absprache mit Auftraggeber und/oder Location.
§ 3.2 Verleih / Vermietung / Nutzung von Equipment ohne Fachpersonal vor Ort
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Mietsache funktionsfähig zu übergeben und für die Dauer der Mietzeit zu überlassen. Bei Dispositionsproblemen behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, Geräte in gleicher Art und Güte als Ersatz zur Verfügung zu stellen. Die Übergabe erfolgt am Firmensitz des Auftragnehmers, sofern nicht anders schriftlich vereinbart. Eine Anlieferung oder ein Versand erfolgt gegen Berechnung der Kosten im Rahmen des Auftrages. Der Auftragnehmer ist zur Instandhaltung der Mietsache während der Mietzeit berechtigt, jedoch nicht verpflichtet.
§ 4 Pflichten und Rechte des Auftraggebers
§ 4.1 DJ-Service und andere Dienstleistungen
a) Anlieferung und Parken
Der Auftraggeber sorgt für eine direkte Zufahrt zum Veranstaltungsort (Mindestdurchfahrtshöhe 2,70 m) für den Auf- und Abbau. Weiterhin muss für das Ent- und Beladen eine Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort gewährleistet werden. Sofern der Veranstaltungsraum nicht barrierefrei zugänglich ist und nicht über einen nutzbaren Aufzug verfügt, kann der Auftragnehmer dem Auftraggeber zusätzlichen Zeitaufwand nach den geltenden Stundensätzen berechnen.
Ein kostenloser Parkplatz für einen PKW und ggf. einen Kastenanhänger ist während der Veranstaltung für den Auftragnehmer und/oder seine Mitarbeiter bzw. beauftragte Dienstleister zur Verfügung zu stellen. Eventuell anfallende Parkgebühren sind vom Auftraggeber zu erstatten bzw. werden in Rechnung gestellt.
Der Auftraggeber kümmert sich um evtl. anfallende Zufahrtgenehmigungen (z. B. Fußgängerzonen, Privatstraßen oder öffentlich gesperrte Zufahrtsstraßen). Der Auftraggeber haftet alleine für nicht eingeholte Genehmigungen und die dadurch verursachten Kosten, die er dem Auftragnehmer gegebenenfalls unverzüglich zu erstatten hat.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass der Auftragnehmer den Aufbau bis spätestens 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn beenden kann. Auf- und Abbauzeiten werden schriftlich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer im Vorfeld der Veranstaltung vereinbart.
b) Aufbau- und Abbauzeiten / Mehraufwand
Der Auftraggeber stellt sicher, dass dem Auftragnehmer ausreichend Zeit für den Aufbau und Abbau des technischen Equipments zur Verfügung steht. Der hierfür erforderliche Zeitbedarf richtet sich nach Art und Umfang des gebuchten Equipments sowie den örtlichen Gegebenheiten (z. B. Parkmöglichkeiten, Wege zur Location, Zugangssituation, Etagen, Aufzugverfügbarkeit).
Werden dem Auftragnehmer durch die Location oder den Auftraggeber zeitliche oder organisatorische Einschränkungen auferlegt (z. B. Zugang erst kurz vor Veranstaltungsbeginn, stark begrenzte Abbauzeiten, sofortiges Verlassen des Geländes nach Musikende, erschwerte Wege oder Transportbedingungen), die einen regulären Aufbau oder Abbau nicht ermöglichen oder einen erhöhten Personal- oder Zeitaufwand erfordern, ist der Auftragnehmer berechtigt, den hierfür entstehenden Mehraufwand nach den geltenden Stundensätzen sowie die Kosten für zusätzlich benötigte Helfer oder Dienstleister gesondert in Rechnung zu stellen.
Dies gilt auch dann, wenn entsprechende Einschränkungen erst nach Vertragsschluss bekannt werden oder durch die Location kurzfristig angeordnet werden.
c) Stromversorgung und Anforderungen vor Ort
Der Auftraggeber stellt für das gesamte technische Equipment die notwendige Stromversorgung sicher. Sofern 2 getrennte Stromkreise oder Starkstromanschlüsse erforderlich sein sollten, wird der Auftragnehmer beim Auftrag darauf hinweisen. Anfallende Stromkosten trägt der Auftraggeber bzw. die Veranstaltungslocation in vollem Umfang.
Der Auftraggeber stellt ausreichend Stellfläche für das Equipment während der Veranstaltung zur Verfügung.
Der Auftraggeber sorgt für einen trockenen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Auftrittsort für den Auftragnehmer und das technische Equipment.
Der Auftraggeber versichert, dass der Durchführung der Veranstaltung keine behördlichen oder sonstigen Vorschriften entgegenstehen.
d) Verpflegung und Übernachtung
Der Auftraggeber verpflichtet sich ausreichend alkoholfreie Getränke und anlassübliche Mahlzeiten für den Auftragnehmer und/oder seine Mitarbeiter bzw. beauftragte Dienstleister kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Hotel- bzw. Übernachtungskosten werden bei Bedarf vorher mit dem Auftraggeber abgesprochen und sind vom Auftraggeber zu tragen. Prinzipiell sind Hotel- bzw. Übernachtungskosten ab einer Entfernung von 100 km (einfache Strecke) zwischen dem Veranstaltungsort und dem Firmensitz des Auftragnehmers zu erstatten bzw. pauschal zu vergüten.
§ 4.2 Verleih / Vermietung / Nutzung von Equipment ohne Fachpersonal vor Ort
a) Übernahme der Mietgegenstände
Der Auftraggeber ist verpflichtet, sich bei Übernahme der Mietgegenstände von deren Vollständigkeit und Funktion zu überzeugen. Die Übernahme gilt als Bestätigung des einwandfreien Zustandes und der Vollständigkeit der Mietgegenstände.
b) Umgang mit Mietgegenständen
Die Mietsache ist pfleglich zu behandeln und darf ausschließlich von eingewiesenen Personen aufgestellt, bedient und abgebaut werden. Der vertragswidrige Gebrauch der Mietsachen berechtigt den Auftragnehmer zur sofortigen und fristlosen Kündigung des Auftrages.
c) Stromversorgung und Anforderungen vor Ort
Der Auftraggeber hat für eine störungsfreie Stromversorgung zur Nutzung der Mietgegenstände Sorge zu tragen. Für Ausfälle und Schäden der Mietgegenstände infolge von Stromausfall oder Stromunterbrechungen und/oder Stromschwankungen hat der Auftraggeber einzustehen. Wird der Mietgegenstand unbrauchbar, ohne dass der Auftraggeber den Mangel zu vertreten hat, so ist der Auftraggeber verpflichtet, dem Auftragnehmer den Mangel unverzüglich anzuzeigen. Der Auftraggeber sichert dem Auftragnehmer zu, die Mietgegenstände in sauberem, einwandfreiem Zustand und geordnet zurückzugeben.
d) Kaution
Bei Vermietung ohne Lieferung durch den Auftragnehmer (Selbstabholung oder Postversand) ist eine Kaution zu leisten, deren Höhe im Angebot genannt ist. Sie ist bar bei Abholung oder vorab per Überweisung zu zahlen. Die Kaution wird nach vollständiger und unbeschädigter Rückgabe erstattet, bei Selbstabholung bei Rückgabe, bei Postversand innerhalb von 7 Tagen nach Eingang und Prüfung per Überweisung. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Kaution mit Ansprüchen aus Schäden, fehlenden Teilen oder verspäteter Rückgabe zu verrechnen.
e) Postversand
Bei Postversand erfolgt der Versand in der Regel etwa eine Woche vor der Veranstaltung. Der Auftraggeber verpackt die Mietgegenstände vollständig und sorgfältig in der mitgelieferten Verpackung und gibt sie innerhalb von 3 Werktagen nach der Veranstaltung mit dem beiliegenden Rücksendeetikett auf. Den Einlieferungsbeleg bewahrt er bis zur Erstattung der Kaution auf.
§ 5 Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers
Die Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers setzen voraus, dass der Auftraggeber die Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit der Mietgegenstände bei Übernahme gem. § 4.2 a) überprüft hat und der Mangel der Mietgegenstände unverzüglich nach der Feststellung mitgeteilt wurde. Liegt ein Mangel vor, so ist der Auftragnehmer nach eigener Wahl zum Austausch oder zur Reparatur berechtigt. Ist der Auftragnehmer zum Austausch oder zur Reparatur nicht rechtzeitig in der Lage, ist der Auftraggeber berechtigt, eine angemessene Minderung des Mietpreises zu verlangen. Im Übrigen gilt für Schadensersatzansprüche des Auftraggebers § 11.1 Absatz 1 entsprechend.
Mietet der Auftraggeber technisch aufwendig oder schwierig zu bedienende Geräte an, ohne die Inanspruchnahme des empfohlenen Fachpersonals, steht dem Auftraggeber ein Nachbesserungsanspruch (Austausch oder Reparatur) nur im Falle des Nachweises zu, dass für den Mangel keine Bedienungsfehler ursächlich oder mitursächlich waren. Servicekosten, die auf Grund von Bedienungsfehlern entstehen (z. B. Anfahrt eines Technikers und dessen tatsächlicher Aufwand vor Ort) werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.
§ 6 Preise / Zahlungen
Die Preise richten sich nach der schriftlichen Vereinbarung mit dem Auftraggeber. Der Auftragnehmer unterliegt der Kleinunternehmerregelung und weist daher keine Umsatzsteuer aus.
Die angegebenen Preise sind Endpreise. Zahlungen sind ausschließlich und ohne Abzüge nur an den Auftragnehmer, unabhängig vom Erfolg der Veranstaltung, zu leisten. Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Beanstandungen sind dem Auftragnehmer möglichst noch während der Veranstaltung mitzuteilen, damit Abhilfe geschaffen werden kann. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.
Zahlungen sind direkt vor, während oder unmittelbar nach der Veranstaltung in bar, in Euro in der vereinbarten Höhe zu leisten.
Zahlungen in Form einer Überweisung durch den Auftraggeber sind möglich, sofern die vereinbarte Zahlung vor der Veranstaltung auf dem Konto des Auftragnehmers gutgeschrieben wird.
Eine Überweisung nach der Veranstaltung, mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen nach Rechnungsstellung, wird nur nach vorheriger Absprache akzeptiert.
Zusätzliche Kosten für Mehraufwand oder Schäden, die während der Veranstaltung entstanden sind, werden dem Auftraggeber immer im Nachgang der Veranstaltung in Rechnung gestellt.
Kreditkarten, Schecks und andere Zahlungsmittel werden nicht akzeptiert.
§ 7 Rücktritt vom Auftrag / Auftragsstornierung
Verbrauchern steht nach folgender Maßgabe ein Widerrufsrecht zu. Verbraucher in diesem Sinne ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Das gesetzliche Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Verbraucher gemäß § 13 BGB. Für Unternehmer besteht kein Widerrufsrecht.
Beginn der Leistung während der Widerrufsfrist: Wünscht der Auftraggeber (Verbraucher), dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, muss er dies ausdrücklich verlangen, z. B. bei der Annahme des Angebots. In diesem Fall gelten die Hinweise der Widerrufsbelehrung zu Wertersatz und Erlöschen des Widerrufsrechts.
a) Rücktritt durch den Auftraggeber
Nach Ablauf der Widerrufsfrist (bei Verbrauchern) oder jederzeit (bei Unternehmern) kann der Auftraggeber den Auftrag stornieren. In diesem Fall gelten folgende Stornierungsgebühren:
| Rücktritt / Stornierung | Stornogebühr |
|---|---|
| 120 Tage oder mehr vor Veranstaltung / Mietbeginn | 10 % der Auftragssumme |
| 60 bis 119 Tage vor Veranstaltung / Mietbeginn | 20 % der Auftragssumme |
| 30 bis 59 Tage vor Veranstaltung / Mietbeginn | 40 % der Auftragssumme |
| 15 bis 29 Tage vor Veranstaltung / Mietbeginn | 60 % der Auftragssumme |
| 7 bis 14 Tage vor Veranstaltung / Mietbeginn | 80 % der Auftragssumme |
| Weniger als 7 Tage vor Veranstaltung / Mietbeginn | 95 % der Auftragssumme |
Die Stornierungsgebühren stellen pauschalierten Schadensersatz dar. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis gestattet, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.
Die Erklärung des Rücktritts / Stornierung durch den Auftraggeber hat in Textform zu erfolgen. Als Zugangszeitpunkt gilt der Zeitpunkt des Zugangs beim Auftragnehmer als vereinbart.
Ausnahmen
Bei Verschiebung oder Absage eines Veranstaltungstermins durch den Auftraggeber, bei gleichzeitiger Buchung zu einem anderen Termin, werden die Stornierungskosten zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer gesondert geregelt.
b) Rücktritt durch den Auftragnehmer
Ein Rücktritt durch den Auftragnehmer ist nur auf Grund wichtiger Gründe wie Krankheit, Unfall, Tod oder Todesfall in der Familie möglich. Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber unverzüglich nach Kenntnis der Umstände, die zum Ausfall des Auftritts führen, über den Ausfall und die zugrunde liegenden Umstände zu informieren und diese entsprechend zu belegen bspw. bei Krankheit durch ärztliche Bescheinigung.
Der Auftragnehmer wird sich darum bemühen, einen Ersatz zu finden. Sollte kein Ersatz mehr verpflichtet werden können oder verzichtet der Auftraggeber auf eine Ersatzstellung durch den Auftragnehmer, entfällt die Leistungspflicht des Auftragnehmers. Bereits vom Auftraggeber getätigte Auftragszahlungen werden diesem vom Auftragnehmer zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer sind ausgeschlossen.
§ 8 Absage und Abbruch der Veranstaltung
Wird die Veranstaltung durch höhere Gewalt (z. B. Brand, Unwetter, Pandemien, Erdbeben, Streiks, Geiselnahmen, Kriege, Unruhen, Naturkatastrophen, Terroranschläge, amtliche Unwetterwarnungen) abgesagt, so werden beide Vertragsparteien von ihren Verpflichtungen freigestellt. Für bereits entstandene Reise- und Hotelkosten bzw. Stornierungskosten des Auftragnehmers kommt der Auftraggeber auf.
Wird die Veranstaltung aufgrund schlechter Witterung, polizei- oder behördlicher Anordnung oder Energieproblemen abgebrochen oder das Auftreten des Auftragnehmers durch die vorgenannten Umstände stark beeinträchtigt, so bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Auftragszahlung bestehen.
§ 9 GEMA / Lizenzgebühren
Es gilt der ab dem 01.04.2013 in Kraft getretene GEMA „Tarif VR-Ö“. Dieser GEMA-Tarif regelt die Vervielfältigungen bzw. Kopien aus dem GEMA-Repertoire, die zum Zwecke der öffentlichen Wiedergaben hergestellt werden (siehe auch www.gema.de). Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei seinen Musikdateien, die dem Zwecke der öffentlichen Wiedergabe dienen, eigenständig Lizenzierungen vorzunehmen und daraus anfallende Entgelte an die GEMA abzuführen. Alle sonstigen GEMA-Gebühren, die möglicherweise auf Veranstaltungen anfallen, werden ausschließlich vom Auftraggeber/Veranstalter getragen und werden von diesem direkt an die GEMA abgeführt. Es gelten die allgemeinen Rechtsbestimmungen der GEMA.
§ 10 Aufzeichnungen von Bild-, Ton- und Videoaufnahmen
Der Auftragnehmer darf Bild-, Ton- und Videoaufnahmen der Veranstaltung nur anfertigen und veröffentlichen, sofern hierfür eine rechtliche Grundlage besteht (z. B. Einwilligung der betroffenen Personen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer dabei, die Gäste rechtzeitig über geplante Aufnahmen zu informieren und – sofern erforderlich – Einwilligungen einzuholen.
Sofern der Auftraggeber oder einzelne Gäste der Anfertigung oder Veröffentlichung von Aufnahmen widersprechen, wird der Auftragnehmer dies berücksichtigen. Ein Widerspruch sollte möglichst bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn mitgeteilt werden. Das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen, bleibt unberührt.
§ 11 Haftung
§ 11.1 DJ-Service und andere Dienstleistungen
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; im Übrigen ist sie ausgeschlossen.
Der Auftraggeber haftet ebenfalls für Schäden am Equipment und Datenträgern des Auftragnehmers, die vor, nach oder während der Veranstaltung durch den Auftraggeber oder seine Gäste verursacht wurden. Der Auftraggeber haftet auch für Schäden oder Diebstahl des Equipments. Dies ist insbesondere dann zu beachten, wenn das Equipment nicht unmittelbar vor oder nach der Veranstaltung durch den Auftragnehmer und/oder seine Mitarbeiter bzw. beauftragte Dienstleister auf- oder abgebaut wird.
Der Auftraggeber ist für die persönliche Sicherheit des Auftragnehmers und/oder seine Mitarbeiter bzw. beauftragte Dienstleister, insbesondere bei öffentlichen Veranstaltungen, verantwortlich.
Der Auftragnehmer haftet nicht für äußere Einflüsse (z. B. höhere Gewalt, Stromschwankungen, behördliche Anordnungen, witterungsbedingte Ausfälle), die die Leistungserbringung verhindern oder beeinträchtigen. In diesen Fällen besteht kein Anspruch auf Schadensersatz. Die Haftung nach Absatz 1 bleibt unberührt.
§ 11.2 Verleih / Vermietung / Nutzung von Equipment ohne Fachpersonal vor Ort
Der Auftraggeber haftet für Beschädigungen, Verluste und Ähnliches bis zur Höhe des Neuwertes der Mietgegenstände. Für verbrauchte, defekte oder verloren gegangene Teile (z. B. Fernbedienungen, Kabel, etc.), einschließlich Kleinteilzubehör, hat der Auftraggeber den üblichen Marktpreis zu erstatten.
Der Auftraggeber haftet für fahrlässige und vorsätzlich herbeigeführte Schäden am Mietgegenstand. Hierzu gehört auch der nicht ordentlich erfolgte Schutz vor Regen und Nässe bei Outdoor-Veranstaltungen.
Der Auftraggeber haftet auch bei Diebstahl für die Mietgegenstände. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, den Diebstahl umgehend bei den örtlichen Behörden anzuzeigen und diese Anzeige beim Auftragnehmer in Kopie vorzulegen. Ebenso muss der Auftragnehmer umgehend informiert werden, sobald ein Diebstahl bekannt wird. Die hieraus entstehenden Änderungen für folgend bestehende Aufträge und ggf. daraus entstehende Kosten für Ersatzmietgegenstände hat der Auftraggeber in vollem Umfang mitzutragen, ebenso Aufpreise zu dem eigentlich geplanten Mietgegenstand, wenn höherwertige Mietgegenstände an andere Auftraggeber ausgegeben werden müssen.
Mietgegenstände werden zu den Neupreisen oder zu Preisen für Technik gleicher Art und Güte berechnet, wenn der gestohlene Artikel nicht mehr verfügbar ist. Hieraus resultierende Versand- bzw. Transportkosten werden dem Auftraggeber ebenso in Rechnung gestellt. Der Schadensersatz ist binnen 31 Kalendertagen an den Auftragnehmer zu zahlen.
§ 12 Teilunwirksamkeit, anwendbares Recht, Gerichtsstand
Grundsätzlich gilt das anwendbare Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Die deutsche Sprache ist Verhandlungs- und Vertragssprache.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Frankfurt am Main.
Widerrufsbelehrung
Stand: 27. Oktober 2026
Verbrauchern steht nach folgender Maßgabe ein Widerrufsrecht zu. Verbraucher in diesem Sinne ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen Ihren Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mich (DJ mcJay – Jens Henrich, Hainbuchenstraße 36, 60529 Frankfurt am Main, Telefon: 0179 1405204, E-Mail: dj@mc-jay.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Haben Sie das Angebot online im Kundencenter angenommen, können Sie den Widerruf auch dort über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ erklären. In diesem Fall erhalten Sie unverzüglich (per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang Ihres Widerrufs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie den Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass ich mit der Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginne, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An:
DJ mcJay – Jens Henrich
Hainbuchenstraße 36
60529 Frankfurt am Main
E-Mail: dj@mc-jay.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistungen (*):
- Bestellt am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes bitte streichen
